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G A M E O V E R — Stream of Oblivion

Grandroue Enterprise presentiert: G A M E O V E R — Stream of Oblivion
DAS SPIEL BEGINNT, deine Figur ist ein EBOY der GenZ. Du erwachst im Labyrinth der Unterwelt. Eine dubiose Bande selbsternannter Götter scheint alles im Griff zu haben. Um an einen besseren Ort zu kommen sollst du einen OBOLUS verdienen, doch umso länger du in der Unterwelt verweilst, umso stärker verblasst deine Erinnerung. Ein Wettlauf gegen die Zeit. Das ORGANISIERTE VERGESSEN nimmt seinen Lauf. Wirst du den Ausweg aus dem Labyrinth der Begierden finden oder wirst du dich der selbstvergessenheit deiner Wollust hingeben?
EIN cineastisches Livestream Theaterstück über Herrschaftsverhältnisse, Begierden, Feminismus und Egozentrismus.
Das Abenteuer beginnt in Kreuzberg und endet in Moabit. Ihr seid alle herzlich eingeladen die Ausstrahlung in der Kulturfabrik Moabit zu verfolgen und den Endboss in echt und Farbe mitzuerleben.

MIT: Katja Tannert, Tomoya Kawamura, Thomas Felletschin, Robert Mai, Cengiz B’Yasin, Udo Wiegand, Brian Cacciavilani, Cat Hearth, Gayane Hakobyan, Dorian Häfner, DJ Koschka, Jacob Boeno, Kourosh Mostoufi, Grumpy Cat, Der schwarze Schaf, Mario Caputo, KG_23

REGIE/KAMERA/STORY: Gayane Hakobyan
KOSTÜME: Jacob Boeno
EBOY/Kamera: Cengiz B’Yasin
BILD Ästhetik: Victor Edouard Aouizerat

TICKETS BITTE ONLINE BESTELLEN unter https://grandroue.de/ oder https://pretix.eu/grandroue/
Wer nicht in Berlin ist kann den LIVESTREAM auch unter https://grandroue.de/ mitverfolgen!

Sage auch deinen Freunden bescheid!

P.S. Eintritt nur mit negativ Test (ab 20Uhr ist eine Test Station auch vor Ort geöffnet)
TRAILER: https://www.youtube.com/watch?v=g1_Aa63pJPY

Datum Tag(e) Beginn Eintritt
25.06.2021 Fr 21:45 Uhr 10,40 €, VVK oder VVK
26.06.2021 Sa 21:45 Uhr 10,40 €, VVK oder VVK
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Lux Æterna (OmU) + La Cravate (Kurzfilm)

Wir starten unsere reguläre OpenAir Kino Saison mit dem neusten Film von Gaspar Noé Lux Æterna! Da der Film mit 50 Minuten Spielzeit etwas kurz ist, haben wir noch eine Begleitung eingeladen: La Cravate von Alejandro Jodorowsky!

> La Cravate ist ein französischer Kurzfilm von Alejandro Jodorowsky aus dem Jahr 1957. Der Film wurde zwischen 1953 und 1957 in Paris gedreht und basiert auf der Erzählung Die vertauschten Köpfe von Thomas Mann. Er galt knapp 50 Jahre lang als verschollen und wurde erst 2006 auf einem Dachboden in Deutschland gefunden.

> Die exzentrische Schauspielerin Béatrice (Béatrice Dalle) möchte in ihrem ersten Spielfilm eine der größten Verfehlungen der Menschheitsgeschichte aufarbeiten: die grauenvollen Hexenverbrennungen des Mittelalters. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Schauspiel-Kollegin Charlotte (Charlotte Gainsbourg), mit der sie anfangs noch ausgelassen Anekdoten vergangener Dreharbeiten austauscht. Doch als am Set immer mehr Dinge schieflaufen und die gesamte Produktion im Chaos zu versinken droht, ist schnell eine Schuldige gefunden: Béatrice! Bald findet die Hexenjagd nicht mehr bloß vor der Kamera statt und die Stimmung am Set spitzt sich zu – bis zur totalen Eskalation. LUX ÆTERNA ist ein Liebesbrief an das Filmemachen im Allgemeinen und zugleich ein fesselnder, eindringlicher Blick auf das Chaos und die Hysterie, die an so manchem Filmset herrschen. Eine reizüberflutende, intensive Odyssee par Noé, die bei den Filmfestspielen in Cannes ihre Weltpremiere feierte.

Datum Tag(e) Beginn Eintritt
02.07.2021 Fr 22:00 Uhr Frei
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Holy Motors (OmU)

Nach über zehn Jahren Abwesenheit kehrte Leos Carax 2012 mit einem Genre-Experiment zurück: eine spielerische, verblüffende Fantasie, getragen von der Tour de Force-Performance des unnachahmlichen Denis Lavant. Als Mann mit mannigfaltigen Identitäten setzt er seine Körperlichkeit gelungen in Szene. Nun wird er dieses Jahr mit Annette die Filmfestspiele von Cannes eröffnen. Grund genug nochmal auf sein Werk zurückzublicken!

> Vom Sonnenaufgang bis tief in die Nacht: einige Stunden im Leben von Monsieur Oscar, einer schattenhaften Existenz, die von einem Leben ins nächste schweift. Mal ist er ein Industriekapitän, mal ein Killer, ein Bettler, ein Monster oder ein treusorgender Familienvater. Aber wann ist er er selbst?

Datum Tag(e) Beginn Eintritt
03.07.2021 Sa 22:00 Uhr Frei
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BONNIE & BONNIE (OV)

Regisseur Ali Hakim, der selbst in Hamburg-Wilhelmsburg aufgewachsen ist, erzählt eine berührende Geschichte von zwei jungen Frauen, die wie ihre filmhistorischen Vorbilder
Bonnie und Clyde ins Weite aufbrechen müssen, um ihre Liebe zu leben. Die beiden Nachwuchsdarstellerinnen Emma Drogunova und Sarah Mahita sind als rebellisches Liebespärchen, das sich von niemanden die Gefühle verbieten lässt, die großen Entdeckungen des packenden romantischen Road Movies.

> Yara lebt mit ihrem albanischen Vater und den drei Geschwistern in Hamburg-Wilhelmsburg. Neben ihrem Job im Supermarkt schmeißt sie den Familienhaushalt und vertreibt sich die Freizeit mit ihrer Clique. Als sie eines Tages auf der Straße der toughen Kiki begegnet, ist plötzlich nichts mehr wie zuvor. Die beiden Mädchen verlieben sich auf den ersten Blick. Während Yara in der Beziehung eine neue, bislang ungekannte Freiheit entdeckt, erlebt Kiki, die in Jugendheimen aufgewachsen ist, das erste Mal das Gefühl von echter Nähe und Zugehörigkeit. Aber niemand darf von der Liebe etwas wissen, vor allem nicht Yaras konservativer Vater, der schon einen Ehemann für sie ausgesucht hat, oder ihr Bruder Bekim, der selbst ein Auge auf Kiki geworfen hat. Als die Familie trotzdem von der Beziehung erfährt, muss sich Yara entscheiden und flieht mit ihrer Geliebten in Richtung Südfrankreich.

Datum Tag(e) Beginn Eintritt
09.07.2021 Fr 22:00 Uhr Frei
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Im Stillen Laut (OV)

Therese Koppes vielschichtiges dokumentarisches Porträt ist ein Film über das Leben, die Kunst und selbst geschaffene Freiräume in der DDR, über Liebe im Alter und die Frage, wie man sich und seinen Idealen treu bleiben kann.

> Erika und Tine sind beide 81 und seit über 40 Jahren ein Paar. Zusammen leben und arbeiten sie auf dem Kunsthof Lietzen in Brandenburg – und blicken auf ein bewegtes Stück gemeinsame Geschichte zurück. Mit ihrer Neugier und Offenheit stellen Erika und Tine alles in Frage, das Vergangene und das Bestehende.

Datum Tag(e) Beginn Eintritt
10.07.2021 Sa 22:00 Uhr Frei
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Matanagi / Maya / M.I.A. (OmU)

„Musik war meine Medizin. Ich musste damit klarkommen, dass ich anders war, eine Migrantin. In SriLanka schossen sie auf mich, In England spuckte man mich an, weil ich ein „Paki“ [= Kanake] bin. -MIA

> Von Bürgerkriegs- und Migrationserfahrungen bis zum Aufstieg zum populären aber kontroversen Star – der Dokumentarfilm spürt dem Leben der Sängerin und Pop-Ikone M.I.A. nach. In Sri Lanka als Kind des Begründers der tamilischen Unabhängigkeitsbewegung geboren, flieht Mathangi „Maya“ Arulpragasam alias M.I.A als Neunjährige mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern nach London. Mit dem ursprünglichen Plan, Dokumentarfilmerin zu werden, kehrt sie als Kunststudentin nach Sri Lanka zurück und filmt ihre Familienangehörigen. Die Reise und ihre Erfahrungen mit dem dortigen militaristischen Regime prägen ihre künstlerische und politische Haltung. Sie beginnt Musik zu machen und entwickelt, inspiriert von Street Art, Hip-Hop und verschiedenen Londoner Migrationskulturen, eine Culture-Clash-Ästhetik, die zu weltweitem Erfolg führt. Doch ihre Parteinahme für die tamilischen Rebellen und ihr Selbstverständnis als „Bad Girl“ stoßen bei Mainstream-Medien, Politik und der konservativen Öffentlichkeit auf harsche Kritik. Anhand von Archivmaterial aus den letzten 22 Jahren, das meiste von Maya selbst gedreht, zeigt Steve
Loveridge, wie sie Popmusik als politisches Sprachrohr nutzt und dabei nicht davor zurückschreckt, als Außenseiterin dazustehen.

Datum Tag(e) Beginn Eintritt
16.07.2021 Fr 22:00 Uhr Frei
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Studio 54 – The Documentary (OmU)

Im New York der 1970er Jahre definierte und prägte das legendäre Studio 54 das Lebensgefühl der Disco-Ära. In dem Dokumentarfilm von Matt Tyrnauer erzählen erstmals die damaligen Beteiligten davon, wie der berühmteste Nachtclub der Welt entstand.

> Wilde Partys, Drogenexzesse und hemmungsloser Sex – der New Yorker Nachtclub Studio 54 war das leuchtende Symbol für die Exzentrik und das Lebenshochgefühl der 1970er. Mit seinen ausschweifenden Feiern zog er Weltstars wie Michael Jackson, Andy Warhol und Liza Minelli in seinen Bann. Zum ersten Mal erzählt einer der beiden Gründer vom Aufstieg und Niedergang des Mythos Studio 54.

Datum Tag(e) Beginn Eintritt
17.07.2021 Sa 22:00 Uhr Frei
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LA PISCINE (OmU)

Ein Pärchen genießt seine Ferien an der Côte d’Azur, als ein gemeinsamer Freund der beiden mit seiner Tochter auftaucht. Ein dramatischer Konflikt bahnt sich an. Eine zum Klassiker avancierte Vierecksgeschichte um Liebe, Eifersucht und Hass. Mithilfe der hervorragenden Darsteller*innen wird eine subtile erotische Spannung aufgebaut, die unter der oberflächlichen Schicht von Müßiggang und Langeweile brodelt.
La Piscine fasziniert vor allem durch das großartige Ensemble, das den Zuschauenden in die Vierecksgeschichte hineinzuziehen versteht. Regisseur Jacques Deray gelingt es dabei, die Handlung glaubhaft und doch beinahe als Kammerspiel zu inszenieren, wodurch er eine Atmosphäre der schicksalhaften Ausweglosigkeit schafft. Im Zusammenspiel von Cast, Drehbuch und Regie entfaltet sich ohne Effekthascherei ein Drama um Liebe, Eifersucht und Hass. Für den Zuschauer erschließt sich ein Mikrokosmos der Reichen und Schönen, abgeschieden vom Rest der Welt, in lähmender Agonie verharrend, ohne Perspektive, ohne Ziel, einzig darauf aus, den Genuss mit immer neuen „Kicks“ zu steigern. Wirken Setting und Personenkonstellationen auch wie eine Versuchsanordnung, besteht eine weitere Stärke des Films jedoch darin, seine Charaktere nicht auf symbolische Funktionen zu reduzieren, sondern sie einzigartig bleiben zu lassen, ohne dabei auf seine Aussagen zur „Conditio humanae“ zu verzichten.

Datum Tag(e) Beginn Eintritt
23.07.2021 Fr 2200 Uhr frei
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PETROLEUM-MIEZEN (OmU)

Die Weltstars Brigitte Bardot und Claudia Cardinale garnieren als „Bandidas“ der 70er-Jahre einen fröhlichen Western-Klamauk, der mehr Spaß als Parodie ist. Der Euro-Western von Altmeister Christian-Jaque) hat Anklänge an Louis Malles Revolutionswestern „Viva Maria“ und lebt von der Spielfreude der Revolverladys BB und CC, die sich unter anderem einen Boxkampf liefern. Die Musik stammt von Francis Lai („Ein Mann und eine Frau“).

> In einer kleinen Stadt in Texas nach dem Bürgerkrieg. Rancherin Maria und ihre sieben Brüder haben es auf die „Little P“-Ranch abgesehen, wo seit einiger Zeit Erdöl vermutet wird. Als sie dort auftauchen, ist die Ranch bereits von Frenchie King und ihren sieben Schwestern, die als Banditen in der Gegend Züge und Banken überfallen und sich als Künstlerinnen tarnen, in Besitz genommen worden. Maria und Frenchie bekämpfen sich und raufen sich zusammen, als der korrupte Sheriff und der scheinbare Besitzer auftauchen. Fortan reiten sie gemeinsam.

Datum Tag(e) Beginn Eintritt
24.07.2021 Sa 22:00 Uhr frei