Erlebt die mitreißenden Rhythmen und die kraftvolle Botschaft von Ismo Vitalo, dem Reggae-Künstler aus Burkina Faso.
Mit seiner einzigartigen Mischung aus afrikanischen Klängen, Reggae und positiven Botschaften begeistert er sein Publikum weit über die Grenzen Westafrikas hinaus.
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Das Gefängnis wurde für Ismo Vitalo zum Wendepunkt: Dort lernte er seinen späteren Produzenten Ousmane Touré sowie Abass kennen, mit denen er die Gruppe Vitalo gründete. Nach der Entlassung veröffentlichte die Gruppe 2002 das erfolgreiche Album „Tcheliguian“ und 2004 „Prisonnier“, bevor sie sich aufgrund von Meinungsverschiedenheiten auflöste. Ismo Vitalo setzte seine Karriere als Solokünstler fort, feierte 2013 mit Vitalo eine kurze Wiedervereinigung und etablierte sich schließlich als bedeutender Reggae-Musiker und Verfechter der Musik Bob Marleys in Burkina Faso.
Impressionen von der Jam Session am 17.9. im Kufa Café
Es ist der dritte Donnerstag im September 2026 im Kufa Café: Jam Session. Eigentlich sollte es um 19:00 Uhr losgehen, aber als es soweit ist, sitzen zwar viele Gäste mit einem Bier im Garten, um einen der vielleicht letzten warmen Abende dieses Jahres zu genießen, auf der niedrigen Bühne im Café selbst passiert hingegen noch nicht viel. Hier und da werden Kabel eingestöpselt und der Sound der Anlage eingepegelt. Dazu braucht man nicht mehr als ein Programm auf einem Laptop.
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Dann wird ein Bass ausprobiert und langsam wird aus Aufbauen nahtlos Musikmachen. Jemand setzt sich an das digitale Drumkit, ein anderer gesellt sich mit seiner Gitarre dazu. Auf der linken Seite steht eine Kistentrommel, Cajón genannt, auf einem Tisch liegen diverse Instrumente herum, eine Maultrommel, eine Mundharmonika, Maracas, Egg Shaker, Klanghölzer, ein Tambourin mit Schellen, verschiedene Rasseln, eine Cowbell und andere nicht identifizierbare Dinge. Sie sind ein Angebot an die Musiker und Nichtmusiker, die sich heute hier eingefunden haben. Sie warten auf jemanden, der sie aufnimmt und sich einklinkt in die leichtfüßigen Gitarrentöne und den unaufgeregten Rhythmus.
Und genau das geschieht nach einem kleinen Umbau. Der Drummer ist nun an den Bass gewechselt, jemand anderes übernimmt die Gitarre, eine junge Frau hat sich der Drumbox angenommen, ein Mann entlockt einer Handpan warm-metallische Laute. Die Musik ist fast meditativ zu nennen, durchbrochen durch die phasenweise polyrhythmisch angeschlagene Drumbox. Eine Handpan ist ein seltsames Ding. Man könnte meinen, ein Ufo habe sich hierher verirrt, ein Ufo aus einem 50er Jahre SciFi-Film in schwarz-weiß. Der Klang, den man mit ihr produzieren kann, ist ebenso überirdisch; träumerisch, sphärisch. Die einzige Frau hat sich nun eine Maultrommel gegriffen und erzeugt mit ihr Töne, die mit dem üblichen Maultrommelsound nicht viel gemein hat. Wenn man nicht genau hinhört, könnte man meinen, jemand singe: fremdartig und in einer weich klingenden Sprache.
Danach steht sie an einem kleinen Synthesizer, während die Mitmusiker Pause machen. Es ist ein experimentelles Interludium aus unerwarteten Rhythmuswechseln und Akkordfolgen. Die Jungs mit den Saiteninstrumenten sind eher traditionell unterwegs: progrock-angehauchte Gitarrenläufe, geslappter Bass.
Was auffällt, ist die freundliche Atmosphäre, es ist tatsächlich ein Miteinander, kein Gerangel, niemand versucht, sich in den Vordergrund zu spielen. Das Café ist gut gefüllt und im Publikum sind viele junge Menschen, eine größere Gruppe scheint der Freundeskreis einer der Musiker zu sein. Sie unterhalten sich, scherzen, die Musik ist Hintergrund. Und sie eignet sich auch sehr gut dafür, sie ist nicht aufdringlich, will nicht Show sein, sondern Spiel. Am Kicker vergnügen sich zwei Kids, deren Kleidung darauf schließen lässt, dass sie öfter im Slaughterhouse zu finden sind. Im Biergarten sitzt eine sehr große englisch-sprechende Gruppe in der Ecke. Studenten vielleicht, Young Professionals aus der Europa City oder junge internationale Touristen, die in einem der Moabiter Hostels übernachten. Es ist schön zu sehen, dass die Kulturfabrik eine Brücke sein kann zwischen dem „alten“ Berlin und dem „neuen“.
Später stoßen auf der Bühne noch weitere Musiker dazu, ein Keyboard wird aufgebaut. Die Umbaupause ist lang, die Männer reden und lachen, aber das macht nichts. Das hier ist schließlich kein Konzert, wo es auf einen zackigen und reibungslosen Ablauf ankommt, sondern ein miteinander Musizieren. Nicht einmal das Zuhören steht im Fokus, sondern das Machen und das Kommunizieren. Und das gelingt gut an diesem Abend.
Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben, und auf ein baldiges Wiedersehen!
Was wäre, wenn Kinder das Sagen hätten? Wie würde ihre Stadt aussehen – gerechter, bunter, lustiger?
In unserem neuen Theaterprojekt an der Kulturfabrik Moabit entwickeln Kinder zwischen 8 und 12 Jahren genau diese Visionen – kreativ, spielerisch und gemeinsam.
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Ab dem 06. Mai entsteht eine feste Theatergruppe, die sich wöchentlich mittwochs von 16–18 Uhr trifft und Schritt für Schritt ein eigenes Stück entwickelt. Mit Improvisation, Bewegung, Rollenspiel und viel Fantasie entdecken die Kinder ihre Ausdruckskraft, schlüpfen in neue Rollen und bringen ihre eigenen Ideen auf die Bühne – ganz ohne Vorkenntnisse.
Den Höhepunkt bildet eine öffentliche Aufführung in der Kulturfabrik Moabit, zu der Familien, FreundInnen und NachbarInnen herzlich eingeladen sind.
Die Teilnahme ist kostenfrei – alle Kinder sind willkommen!
Jedes Kind hat eine Stimme und sollte gehört werden
Jetzt anmelden (per Mail) und Teil unserer ersten Kinder-Theatergruppe werden!
Music for Cinemas präsentiert von Ambient über Electronica bis zu Klangkunst audiovisuelle Konzerte vor und auf der Leinwand: Das Kino wird zu einem Listening Space.
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Bigum + Björge
„Metanoia“ ist eine surreale filmische Reise durch psychologische Landschaften. Während sich das wechselhafte Terrain des menschlichen Geistes mit der Natur verflechtet, zeichnet das Duo die Tiefen der Verwandlung nach.
Pavone Cristallo
Das Berliner Horror-Prog-Trio präsentiert vom Giallo-Genre geprägte Live-Soundtracks. Ihre Auftritte gleichen einer fortwährenden Séance mit unheimlichen und untoten Bildern.
Dalia Mikonyté and Adomas Žudys
Inspiriert von Kybernetik entwirft „Kompjuteris Digitalis” Finger und Vorstellungskraft als Werkzeuge zur Organisation von Wissen und macht diese Idee in Form eines spekulativen audiovisuellen Objekts erfahrbar.
KIEZLIEBE VERVIELFACHEN: Mach mit beim großen Spendenmarathon für unsere KuFa Moabit!
Die Kulturfabrik in der Lehrter Straße 35 ist seit über 30 Jahren das solidarische, bunte Kiezwohnzimmer in Moabit. Ob Kino im Filmrausch, Konzerte im Slaughterhouse, Theater, unser gemütliches Café oder kostenfreie Kreativprojekte für die Kufa Kids – die KuFa bringt uns alle zusammen.
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Und das Beste: Fast alles hier wird rein ehrenamtlich gestemmt! Doch ein historisches Fabrikdenkmal zu erhalten und lebendige Kultur für alle bezahlbar zu machen, kostet Kraft und Geld. Ob neue Veranstaltungstechnik für das Kindertheater oder dringende Reparaturen am Haus – wir brauchen dich.
Am Sonntag, den 27. September 2026, hast du die einmalige Chance, deine Hilfe riesengroß zu machen!
Beim offiziellen betterplace.org Herbst-Spendenmarathon geht es um einen Gesamtfördertopf von 50.000 €. Das Prinzip ist absolut fair: Je mehr Menschen am 27. September gezielt für die Kulturfabrik spenden, desto größer wird der prozentuale Anteil, den wir als Extra-Bonus aus dem Fördertopf obendrauf bekommen! Hier zählt jede noch so kleine Spende, um den Hebel für unseren Kiez zu maximieren.
Spar dir deine Spende für diesen Sonntag auf, teile diesen Aufruf mit Freundinnen und Nachbarinnen und lass uns gemeinsam zeigen, was unsere Community bewegen kann. Für eine lebendige, freie Kultur direkt vor unserer Haustür!
Vielen Dank für deine Unterstützung! Dein Team der Kulturfabrik Moabit
Anlässlich des Erscheinens von Vaterland zeigen wir Paweł Pawlikowskis Trilogie in Gänze: Drei Meisterwerke mit einer Laufzeit von jeweils unter 90 Minuten und inszeniert in wunderschön kadrierten Schwarz-Weiß-Bildern.
Wie hier die Seele Europas nach dem 2. Weltkrieg seziert wird, ist in dieser Form im europäischen Kino einzigartig.
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In seinem einzigartigen Meisterwerk erzählt der Oscar®-Preisträger Pawel Pawlikowski (IDA) von der schier unbändigen, zutiefst menschlichen Kraft der Liebe. In so magischen wie sinnlichen Bildern überzeugt COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE mit einer überragend starken Liebesgeschichte, die in ihrer Unerbittlichkeit und brillanten Intensität unendlich lange nachwirkt.
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Polen 1962: Anna (Agata Trzebuchowska) ist eine Novizin, die in einem Kloster von Nonnen erzogen wurde. Bevor sie ihr Gelübde ablegen kann, gibt ihr die die Oberschwester des Klosters den Auftrag, ihre Tante Wanda (Agata Kulesza) zu besuchen, Annas einzige noch lebende Verwandte. Wanda, die Schwester ihrer Mutter, eine leidenschaftliche Sensualistin mittleren Alters, offenbart ihr ein Geheimnis:
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Ab dem 06. Mai entsteht eine feste Theatergruppe, die sich wöchentlich mittwochs von 16–18 Uhr trifft und Schritt für Schritt ein eigenes Stück entwickelt. Mit Improvisation, Bewegung, Rollenspiel und viel Fantasie entdecken die Kinder ihre Ausdruckskraft, schlüpfen in neue Rollen und bringen ihre eigenen Ideen auf die Bühne – ganz ohne Vorkenntnisse.
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Seit diesem Jahr zurück im Programm: In der monatlich stattfindenden »Filmrausch Sneak« zeigen wir euch ausgewählte Perlen in bester Filmrausch-Tradition bereits einige Wochen vor dem deutschen Kinostart als Überraschungs-Vorpremiere.
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Bei der Filmauswahl legen wir unseren Fokus auf die originale Sprachfassung mit deutschen Untertiteln. Eingerahmt wird das Ganze von einem Quiz, bei dem ihr unter anderem Filmplakate und Freikarten gewinnen könnt.
ANGSTPOP kehrt zurück nach Berlin und bringt die rohe Energie zwischen Industrial, Dark Electro und kaltem Maschinenpuls direkt auf den Floor.
Eine Nacht für alle, die ihre Beats hart, ihre Atmosphäre dicht und ihre Tanzfläche kompromisslos mögen. Bereit für Schweiß, Nebel und ein paar Stunden völliges Abtauchen in den Untergrund.
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: minimal : synth : wave :
djs: marko könig, andre s., hazi
Absprung! – von „Die Sprä:nger“ Performance Kollektiv
Ein interaktives Stück über politische Teilhabe für junges Publikum
Was passiert, wenn wir Politik den anderen überlassen?
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Politik ist überall. Im Fernsehen, auf dem Smartphone, zuhause, auf der Straße und in der Schule. Eine Social-Media-Party bringt Politik direkt ins Theater: mit Challenges, Likes und schnellen Fakten versucht ein Social-Media-Team Jugendliche für ihre Partei zu gewinnen. Mit Smartphone und Ringlicht werden die Bedürfnisse und Wünsche aus dem Klassenzimmer in die Welt gesendet. Doch die Party wird gestört, als eine Eilmeldung aus dem Bundestag im Feed live geht.
Was bedeutet es, jetzt Verantwortung zu übernehmen? Wie widerspricht man, wenn Widerspruch gefährlich wird? Und was können wir gemeinsam verändern?
In Absprung! wird eine scheinbar harmlose Party von der immer bedrohlicher werdenden Realität eingeholt, die von Macht, Meinung und politischer Teilhabe bestimmt wird. Mit Musik, Schauspiel und Tanz schafft das Performance-Kollektiv „Die Sprä:nger“ gemeinsam mit dem Publikum ein Stück, dass nicht nur über Demokratie spricht, sondern zum Handeln einlädt. Denn Demokratie beginnt genau dort, wo wir uns einmischen.
Tyske Ludder – Der Klang der Rebellion: Neue Horizonte bis 2025
Mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus elektronischen Beats und gesellschaftskritischen Texten hat Tyske Ludder seit den frühen 90er Jahren die Musiklandschaft geprägt.
Die norddeutsche Industrial-Electro-Band, die sich als eine der einflussreichsten Vertretungen des Genres etabliert hat, bleibt auch im Jahr 2025 ein einzigartiger Fixstern in der Szene.
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Bereits mit ihren ersten Veröffentlichungen brachten sie eine unmissverständliche Mischung aus technoiden Rhythmen und düsterer, provokanter Lyrik auf die Tanzflächen. Ihr Sound verbindet die Härte der industrialen Klänge mit der Energie elektronischer Musik, während ihre Texte in direkter Auseinandersetzung mit politischen, gesellschaftlichen und philosophischen Themen stehen. Und diese Mischung aus Energie, Intellekt und Widerstand ist auch heute noch präsent.
Der Weg von Tyske Ludder ist untrennbar mit der Geschichte der deutschen Elektroszene verbunden. Doch während sie zu Beginn der 2000er Jahre die Punk-Electro-Ästhetik verfeinerten, zeigen sie sich auch heute bereit, in neue musikalische Welten vorzustoßen. Ihre bevorstehenden Alben und Touren versprechen eine Weiterentwicklung des künstlerischen Ausdrucks – in der Verbindung von analogen und digitalen Klängen, in der Verschmelzung von Punk, Industrial und elektronischer Musik, sowie in der kritischen Auseinandersetzung mit Themen wie Globalisierung, Überwachung und der Bewahrung der Individualität im digitalen Zeitalter.
Im Jahr 2025 werden Tyske Ludder nicht nur die Elektro-Szene weiter herausfordern, sondern auch neue Wege des Live-Erlebnisses eröffnen. Ihr Fokus bleibt auf der intensiven, fast rituellen Atmosphäre ihrer Auftritte, bei denen sie die Grenzen zwischen Musiker und Publikum verschwimmen lassen.
Ein liebevoll inszeniertes Puppentheater lädt Kinder und Familien zu einem fröhlichen Nachmittag voller Fantasie, Musik und kleinen Überraschungen ein.
Gemeinsam erleben wir bunte Figuren, lustige Geschichten und ein Abenteuer, das genauso warmherzig ist wie eine Folge von Peppa Pig – nur live und ganz nah!
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Kommt vorbei, lacht, staunt und taucht ein in eine Welt, in der Freundschaft, Mut und Spaß im Mittelpunkt stehen.
Perfekt für Kinder ab 3 Jahren – und alle, die Puppentheater lieben.
Das BLUTFEST kehrt 2026 nach Berlin zurück – größer, finsterer und metallischer als je zuvor!
Bereite dich auf eine Nacht vor, in der die Mauern des Slaughterhouse beben, wenn BLUTGOTT die Bühne entfesselt:
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20 Jahre Debauchery Death Metal – die blutgetränkten Klassiker, die eine ganze Szene geprägt haben
Heavy-Metal-Gewitter vom aktuellen Album „Legions of Metal“
Exklusive neue Songs aus dem kommenden BLUTGOTT‑Epos „Die Schlacht um Knochenheim“
Erlebe Dark Fantasy Metal direkt aus den Schmieden der Hölle – episch, brutal, hymnisch. Ein Abend für alle, die Metal nicht nur hören, sondern spüren wollen.