Die „Lange Nacht des Klimas“ findet in diesem Jahr am Samstag, den 12. September 2026, statt. Rund 40 spannende Acts – von Vorträgen, Filmen und Workshops bis hin zu Performances und Musik – stehen unter dem Motto „Mit guter Stimmung gegen schlechtes Klima“. Für eine Nacht verwandeln sich Kino, Theater, Club und Garten der Kulturfabrik Moabit in einen lebendigen Ort für Klimabewusstsein, Austausch und Inspiration. Bei der letzten Langen Nacht konnten wir rund 1.000 Besucher:innen begrüßen.
Mit dabei sind unter anderem der Journalist und Aktivist Arne Semsrott, die Energieökonomin Claudia Kemfert, der Soziologe Matthias Quent, die Klimaforscherin Levke Caesar, der Klimaaktivist Jakob Springfeld, die Journalistin Susanne Götze, der KI- und Nachhaltigkeitsexperte Julian Bothe sowie der Comedian Sebastian 23
Das Programm 2026 ist noch im Entstehen, aber auch in diesem Jahr wird die Lange Nacht neue Perspektiven, inspirierende Begegnungen – und eine ordentliche Portion guter Stimmung im Einsatz für das Klima – bieten. Die Veranstaltungsseite und ein kurzer Videorückblick finden sich hier: Lange Nacht des Klimas
Im Juli und September haben wir in unserer Mitmachwerkstatt “35Services” wieder tolle Angebote für euch. Diesmal dürft ihr euch an mehr, oder minder schwierigen Holzarbeiten ausprobieren.
Los geht’s am 10.7. in der 35Services Werkstatt am Klara-Franke-Platz. Info zur Vereinsmitgliedschaft findet ihr hier: 35Services
Im Juli und September haben wir in unserer Mitmachwerkstatt “35Services” wieder tolle Angebote für euch. Diesmal dürft ihr euch an mehr, oder minder schwierigen Holzarbeiten ausprobieren.
Los geht’s am 10.7. in der 35Services Werkstatt am Klara-Franke-Platz. Info zur Vereinsmitgliedschaft findet ihr hier: 35Services
Tyske Ludder – Der Klang der Rebellion: Neue Horizonte bis 2025
Mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus elektronischen Beats und gesellschaftskritischen Texten hat Tyske Ludder seit den frühen 90er Jahren die Musiklandschaft geprägt. Die norddeutsche Industrial-Electro-Band, die sich als eine der einflussreichsten Vertretungen des Genres etabliert hat, bleibt auch im Jahr 2025 ein einzigartiger Fixstern in der Szene.
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Bereits mit ihren ersten Veröffentlichungen brachten sie eine unmissverständliche Mischung aus technoiden Rhythmen und düsterer, provokanter Lyrik auf die Tanzflächen. Ihr Sound verbindet die Härte der industrialen Klänge mit der Energie elektronischer Musik, während ihre Texte in direkter Auseinandersetzung mit politischen, gesellschaftlichen und philosophischen Themen stehen. Und diese Mischung aus Energie, Intellekt und Widerstand ist auch heute noch präsent.
Der Weg von Tyske Ludder ist untrennbar mit der Geschichte der deutschen Elektroszene verbunden. Doch während sie zu Beginn der 2000er Jahre die Punk-Electro-Ästhetik verfeinerten, zeigen sie sich auch heute bereit, in neue musikalische Welten vorzustoßen. Ihre bevorstehenden Alben und Touren versprechen eine Weiterentwicklung des künstlerischen Ausdrucks – in der Verbindung von analogen und digitalen Klängen, in der Verschmelzung von Punk, Industrial und elektronischer Musik, sowie in der kritischen Auseinandersetzung mit Themen wie Globalisierung, Überwachung und der Bewahrung der Individualität im digitalen Zeitalter.
Im Jahr 2025 werden Tyske Ludder nicht nur die Elektro-Szene weiter herausfordern, sondern auch neue Wege des Live-Erlebnisses eröffnen. Ihr Fokus bleibt auf der intensiven, fast rituellen Atmosphäre ihrer Auftritte, bei denen sie die Grenzen zwischen Musiker und Publikum verschwimmen lassen.
Das BLUTFEST kehrt 2026 nach Berlin zurück – größer, finsterer und metallischer als je zuvor! Bereite dich auf eine Nacht vor, in der die Mauern des Slaughterhouse beben, wenn BLUTGOTT die Bühne entfesselt:
20 Jahre Debauchery Death Metal – die blutgetränkten Klassiker, die eine ganze Szene geprägt haben
Heavy-Metal-Gewitter vom aktuellen Album „Legions of Metal“
Exklusive neue Songs aus dem kommenden BLUTGOTT‑Epos „Die Schlacht um Knochenheim“
Erlebe Dark Fantasy Metal direkt aus den Schmieden der Hölle – episch, brutal, hymnisch. Ein Abend für alle, die Metal nicht nur hören, sondern spüren wollen.
Mit einer Doppellesung beschloss am Sonntagnachmittag die Epische Nische ihre Reihe aus Kurz- und Kürzestprosa im Windlicht. Trotz des unsteten, frühherbstlichen Wetters mit finster dräuendem Himmel hatte sich eine Schar Tapferer im „hinterletzten Winkel Moabits“ eingefunden, um den Worten von Oda Sajouz und Kolja Nixdorf zu lauschen.
Oda Sajouz erzählt Geschichten über Arbeit, genauer, über Frauen in Arbeit. Es sind sehr berlinerische Arbeitsgeschichten: Jobs in Galerien, Läden für bizarre Mode, in den Medien. Geschichten über das Scheitern, Geschichten um verhinderte Kunst, um Wohngemeinschaften und am Ende gibt es einen Mord.
Kurz vor und nach der Maueröffnung, Subkultur, Fischlabor.
Kolja Nixdorf hingegen berichtet über einen zunehmend abgleitenden „Männerabend“ mit Damenbekanntschaft. Die Geschichte dreht sich um eine Gruppe Männer, die sich bevorzugt mittels popkultureller Verweise unterhalten. Tarantino, King Kong, Madonna, Robbie Williams. Männer, die sich nicht unbedingt sympathisch sind und im Wettstreit miteinander stehen. Zum Schluss bleibt die Ratlosigkeit des Protagonisten über das Geschehen der Nacht.
Frauengeschichten, Männergeschichten. Die handelnden Personen sind Prototypen einer klar definierten Epoche Berlins. Und jeder, der diese Zeit bewusst erlebt hat, kannte diese Menschen mit genau diesen oder ähnlichen Geschichten, und mag sich zurückversetzt fühlen in jene entschwundene Epoche.
Das kann Literatur.
Dazwischen: Sonne und güldenes Licht, dramatische Wolken, Wind und sachter Regen, Züge aller Art, die zum Greifen nah am grünen Idyll vorbeifahren. Kuchen, Gespräche und Getränke. Alles dabei.
Abschließend macht Claudius Hagemeister, der Kurator der Epischen Nische, eine erfreuliche Ankündigung.
Dies ist nicht das Ende der Reihe, es ist nur das Ende der Freiluftsaison!
Die Epische Nische geht weiter und wird in der kühlen Jahreszeit ein Plätzchen im Haus finden!
Weitersagen! Es lohnt sich!
Wir danken der Stadtteilkoordination Moabit Ost und dem Bezirk Mitte für die Unterstützung der Veranstaltung.
Claudius Hagemeister eröffnet die Veranstaltung
Kolja Nixdorf und Oda Sajouz bei der Begrüßung
Claudius Hagemeister im Gespräch vor dem Getränkewagen
Publikum vor dem Getränkewagen
Kolja Nixdorf gibt das Startsignal
Oda Sajouz & Kolja Nixdorf
Publikum mit KuFa im Rücken
Oda Sajouz liest
Oda Sajouz, Kolja Nixdorf und ein Regionalzug
Publikum von der Seite
Kolja Nixdorf liest, direkt hinter ihm fährt ein Zug vorbei