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Cindy’s Kutsche – Mitmach-Theater für Kinder umsonst&draußen

In der Performance „Cindys Kutsche“ lebt die Märchenerzählung von Cinderella neu auf und wird in den Berliner Kontext unseres Jahrzehnts gesetzt. Das traditionelle Bild der Märchenfigur wird durch die Brille unseres hochtechnologischen Zeitgeists betrachtet und findet sich somit im gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskurs wieder. Die working class Heldin und KfZ-Mechatronikerin Cindy hat ihre Kutsche, ein Automobil, selbst aufgebaut. Cindy lebt in Berlin und hat Benzin im Blut. Sie lebt für die Geräusche von beschleunigenden Fahrzeugen. Ihr Gebiet sind die großen, vierspurigen Straßen! Alleine trotzt Sie der männlichen Dominanz ihres Berufs.

In „Cindys Kutsche“ verschwimmen die Grenzen zwischen narrativen Raum und immersiven Theater. Aufgeführt wird die Performance in und um einem alten Auto. Es ist ein Ort zum selbst entdecken, welche eine Gruppe bis zu 3 Personen gleichzeitig erleben können. Ab 10 Jahren & Ab 8 Jahren mit Begleitperson

17.6-14.6  + 21.6.24

Ab 15 Uhr im 15 Minuten Takt

ORT

Kulturfabrik Moabit

Rechts vom dem Gebäude der Kulturfabrik neben dem KuFa-Café-Garten, gegenüber vom Klara-Franke-Spielplatz

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DIE REGENTRUDE

Ein Märchen frei nach Theodor Storm
Seit die Regentrude eingeschlafen ist, fließt kein Tropfen Wasser mehr aus dem Wasserhahn. Die Not ist groß und die Menschen sind zerrissen. Die Regentrude MUSS geweckt werden, um die Natur wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Eine Tänzerin, eine Sängerin und eine Schauspielerin machen sich gemeinsam mit den Zuschauer*innen auf den spannenden Weg, die Regentrude zu finden…
mit
Katja Rogner, Anna Städler, Elena Janis
Regie/Choreographie Ulrike Schauer
Dramaturgie Stefan Ebeling
Bühne & Kostüme Angela Zimmermann
Musik Elena Janis/Ensemble
Produktionsleitung Kristina Patzelt
Regieassistenz Steffi Dautert
Fotos Tom Schulze
Von der Compagnie ciacconna clox:
Mit oft winzigen, dafür aber umso raffinierteren Mitteln schafft ciacconna clox Kinder theater auf hohem Niveau. Im Gegensatz zur alltäglichen Reizüberflutung und Effekthascherei geht es ciacconna clox um unaufdringlich starke und poetische Bilder, die gerade in der Schlichtheit enorme Wirkung entfalten. ciacconna clox mutet den Zuschauern einiges zu, ohne den Kontakt zu ihnen zu verlieren. Kinder werden ernst genommen, in ihrer Fantasie gefordert. Dadurch, dass das Theater sich nicht auf die Sprache beschränkt, sondern alle Sinne anspricht, gerät es zu einem Gesamtkunstwerk, das eine kreative Nähe zu den Kindern und Erwachsenen sucht, ohne sie zu bedrängen.
UNBEDINGT WEITERSAGEN und nicht verpassen:)
Datum Einlass Beginn Eintritt
So. 16.06.2024 16:00 Uhr 16:00 Uhr 5 €
Mo. 17.06.2024 10:00 Uhr 10:00 Uhr 5 €
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Kinoprogramm und Open Air Kino

Unser Filmrauschpalast und das Open-Air Kino im Windlicht-Garten laden zu sommerlichem Filmgenuss ein. Auch diesmal hat sich das Filmrausch-Team für euch ins Zeug gelegt und ein buntes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Volle Fahrt voraus in den Kino-Sommer – wir freuen uns auf euch.

Kinoprogramm unten!

Special

Mitte des Monats startet dann unser jährliches Open-Air-Kino. Um die sommerlichen Starkgewitter auf die Leinwand zu verbannen, gibt SINGIN’ IN THE RAIN hier den Startschuss. Es folgt ein Alfred Hitchcock und ein Peter Weir Wochenende. Im Bahnhofskino geht es wie immer heiß her. SLEEP WITH YOUR EYES OPEN ist die Geschichte eines langen, entschleunigten brasilianischen Sommers. Gefährlich hitzig werden dagegen die Dreiecksbeziehungen in CHALLENGERS und MAY DECEMBER. Mit FURIOSA sind wir dann, wie schon in AUF TROCKENEN GRÄSERN, gänzlich in der Wüste angelangt.

Samstag, 15. Juni || 21:45 Uhr
OPEN AIR: SINGING IN THE RAIN

 1952 ‧ Musical/Komödie ‧ 1 h 43 min

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Konzert + Party: Fete de la Musique + Synth-Controlled meets Monster,Tanz!

Kulturfabrik goes Fete de la Musique!

Wir öffnen wieder mal unsere Tore für alle Metalheads um eine Zuflucht zu bieten, wenn an allen Ecken laute Musik aus der Welt des Lichts gespielt wird. Während die Stadt im “Berlin Beat – Rausch” zu stumpfen Rhythmen nickt, zünden wir für euch im großen, grünen Hof der Kulturfabrik den ehrlichsten Moshpit der Stadt an. Stromgitarren angesteckt und ab geht’s.

Open Air Live:

16.00 Shade of Shambles

17.00 Geigenschrey

18.00 Pleasure Victim

19.00 Her Own World

20.00 Stahlnetz

Indoor:

21.00 Aux Animaux (Urknall)

22.30 Synth-Controlled meets Monster,Tanz! DJ Marko König and Guests. Synth, Italo, Dark and Indie Dance Classics.

Datum Einlass Beginn Eintritt
Sa. 21.06.2024 16:00 Uhr 16:00 Uhr frei
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Konzert: Charles De Goal (Wave\Post-Punk Legend FR)

Charles de Goal, ursprünglich ein Projekt eines Mannes (Patrick Blain) seit den New Rose-JahrenCharles de Goal, der erst 1985 Konzerte gab, hielt mehrere Jahre lang die Anonymität, niemand wusste, wer sich hinter dem Sänger versteckte.

Der Künstler hat nie aufgehört Musik zu produzieren und hat zwischen 1980 und 1986 5 Alben veröffentlicht, bevor er 1992 eine Pause einlegte. Düster und nervös prägten seine ersten beiden Alben, zwischen Punk und Cold Wave, minimalistisch, eine ganze Generation des französischen und europäischen Post-Punk. Sein 3. Album mit poppigen Klängen fand ein breiteres Publikum und Charles de Goal bekam sogar ein paar Fernseh- und Radioauftritte, als es 1984 veröffentlicht wurde.

Datum Einlass Beginn Eintritt
Sa. 22.06.2024 20:30 Uhr 21:30 Uhr tba
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Sommer, Sonne, Sonnenschein zieh ich mir total gerne rein – Ein Sommerfest Review

Die Kulturfabrik Moabit hat am Samstag, den 8. Juni 2024 ihre Tore weit geöffnet und mit offenen Armen und einem breiten Grinsen zum allseits beliebten Sommerfest geladen. Egal ob Groß oder Klein, da war für jeden etwas geboten. Am frühen Nachmittag ging es los und am Eingang hatte sich schon eine kleine bunte Traube an Menschen gebildet, die geduldig auf den Einlass warteten.

Der alte Fabrikbau aus der Gründerzeit Berlins macht schon etwas her mit seinen mächtigen Holztüren vor der Hofeinfahrt. Einmal passiert, empfängt einen der Flair von Geschichte und gelebter Kultur. Im kühlen Zwischenhof hat die KuFa einen Grill und verschiedene Essensstände aufgebaut und der verführerische Duft, der langsam auf die Straße zieht lockt weitere Besucher an.

Kulturell geht es heute zu, und international. Von fernen Ländern in Zentralasien kommen die Künstler:innen zur Kulturfabrik, mit Filmen, Musik, Kunst und Geschichten im Gepäck. Langsam füllt sich auch der grüne Außenhof auf dem die OpenAir Bühne steht. Spielende Kinder laufen durch die Reihen und es wird sich angeregt unterhalten.

Nun kommt die Eröffnungsrede, das heißt es geht bald los auf allen Floors der Kulturfabrik. Der Nachmittag steht ganz unter dem Stern des Familienprogramms, welches mit Malerei, Theater und Kinderdisko die Augen der jüngsten Besucher zum leuchten bringt. Auf dem Hof spielen Cindy’s Kutsche mit ganz eigenem Charme die Geschichte Aschenputtels nach und ernten danach einen langen Applaus der kleinen Zuschauer:innen.

Im Filmrauschpalast eröffnet “We will have a lot of fans“, eine Dokumentation von Aikokul Ibraeva aus Kirgistan den Nachmittag zentralasiatischer Filmkunst. Reges Treiben herrscht in den kühlen Treppenaufgängen während sich vor dem Slaughterhouse eine kleine Schlange vor der Kinderdisko gebildet hat. Es hallen Musik und Geräusche guter Unterhaltung durch die Flure und man merkt, dass es ein richtig gutes Fest geworden ist.

Um 16 Uhr lädt U.N. Unruh von „Einstürzende Neubauten“ auf dem Hof zur gemeinschaftlichen Trommelperformance ein und verteilt dutzende von Drumsticks ans Publikum, welches dann auf den vielen bereitstehenden Trommeln zusammen mit dem Künstler im Rhythmus zur Musik mit trommeln darf. Das kommt sichtlich gut an. Die Sonne lacht, durchzogen von ein paar kleinen Wölkchen stellt sich zusehends Festivalstimmung ein.

Langsam beginnt der Abend, die ein oder anderen Lichter sind bereits an und Bands, wie die fantastischen „Parka“ mit ihrer anatolian Folk-Rock-Performance heben die Stimmung auf ein Level von Ausgelassenheit und Begeisterung. So geht es dann weiter, bis auch der letzte Gast anfängt mit zu wippen. Das nicht zu tun fällt bei Künstler:innen wie Paye, mit ihrer Turkish Folktronica-Nummer aber auch extrem schwer.

Die Party ist auf ihrem Zenit und im Fabriktheater zerlegen „Der wankende Wolf“ endgültig den Dancefloor. Disko, Pogo, Klingelingeling, man läuft durch Ansammlungen durchgerockter aber augenscheinlich glücklicher Menschen. Es wird Nacht in der KuFa und somit ist dann auch für dieses Jahr Schluss mit dem Sommerfest. Ein paar letzte Grüppchen müssen wir aus ihrer Blase der endlosen Party herausholen und nach Hause schicken. Wir sehen uns im nächsten Jahr.