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LA PISCINE (OmU)

Ein Pärchen genießt seine Ferien an der Côte d’Azur, als ein gemeinsamer Freund der beiden mit seiner Tochter auftaucht. Ein dramatischer Konflikt bahnt sich an. Eine zum Klassiker avancierte Vierecksgeschichte um Liebe, Eifersucht und Hass. Mithilfe der hervorragenden Darsteller*innen wird eine subtile erotische Spannung aufgebaut, die unter der oberflächlichen Schicht von Müßiggang und Langeweile brodelt.
La Piscine fasziniert vor allem durch das großartige Ensemble, das den Zuschauenden in die Vierecksgeschichte hineinzuziehen versteht. Regisseur Jacques Deray gelingt es dabei, die Handlung glaubhaft und doch beinahe als Kammerspiel zu inszenieren, wodurch er eine Atmosphäre der schicksalhaften Ausweglosigkeit schafft. Im Zusammenspiel von Cast, Drehbuch und Regie entfaltet sich ohne Effekthascherei ein Drama um Liebe, Eifersucht und Hass. Für den Zuschauer erschließt sich ein Mikrokosmos der Reichen und Schönen, abgeschieden vom Rest der Welt, in lähmender Agonie verharrend, ohne Perspektive, ohne Ziel, einzig darauf aus, den Genuss mit immer neuen „Kicks“ zu steigern. Wirken Setting und Personenkonstellationen auch wie eine Versuchsanordnung, besteht eine weitere Stärke des Films jedoch darin, seine Charaktere nicht auf symbolische Funktionen zu reduzieren, sondern sie einzigartig bleiben zu lassen, ohne dabei auf seine Aussagen zur „Conditio humanae“ zu verzichten.

Datum Tag(e) Beginn Eintritt
23.07.2021 Fr 2200 Uhr frei
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PETROLEUM-MIEZEN (OmU)

Die Weltstars Brigitte Bardot und Claudia Cardinale garnieren als „Bandidas“ der 70er-Jahre einen fröhlichen Western-Klamauk, der mehr Spaß als Parodie ist. Der Euro-Western von Altmeister Christian-Jaque) hat Anklänge an Louis Malles Revolutionswestern „Viva Maria“ und lebt von der Spielfreude der Revolverladys BB und CC, die sich unter anderem einen Boxkampf liefern. Die Musik stammt von Francis Lai („Ein Mann und eine Frau“).

> In einer kleinen Stadt in Texas nach dem Bürgerkrieg. Rancherin Maria und ihre sieben Brüder haben es auf die „Little P“-Ranch abgesehen, wo seit einiger Zeit Erdöl vermutet wird. Als sie dort auftauchen, ist die Ranch bereits von Frenchie King und ihren sieben Schwestern, die als Banditen in der Gegend Züge und Banken überfallen und sich als Künstlerinnen tarnen, in Besitz genommen worden. Maria und Frenchie bekämpfen sich und raufen sich zusammen, als der korrupte Sheriff und der scheinbare Besitzer auftauchen. Fortan reiten sie gemeinsam.

Datum Tag(e) Beginn Eintritt
24.07.2021 Sa 22:00 Uhr frei
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KuFa Café derzeit Teststation KuFa

Derzeit befindet sich in unserem Café die Teststation KuFa.

Teststation Kufa

Öffnungszeiten

Montags von 12-20 Uhr
Dienstags von 12-20 Uhr
Mittwochs von 12-20 Uhr
Donnerstags von 12-20 Uhr
Freitags  von 12-20 Uhr
Samstags von 12-20 Uhr

Sonntags von 13-17 Uhr

Kontakt

Betreiber: Can Polat

Teststation Kufa 
Lehrter Straße 35
10557 Berlin
Tel.: 017680700708
Tel. 030 94888971
Fax 030 94889012
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Fabriktheater Crowdfunding

Liebe Freund*innen und Freundes-Freunde

Als neugegründeter Theaterverein im Fabriktheater Moabit, ist es uns vor allem ein Anliegen, ein Stück vom Kiez für den Kiez zu machen. Wir haben uns dafür in den letzten 5 Monaten die Zeit genommen, um mit vielen Menschen auf der Straße Gespräche über ihre Wünsche, Ziele, Nachbarschaft, Gesellschaft etc. zu führen. Diese flossen zusammen und daraus entstanden, ist eine Parabel auf unsere Zeit, die wir am 14. Mai aller Welt zeigen werden.

Leider konnten Wir nicht so viel Förderung ergattern, wie wünschenswert gewesen wäre und richten uns deshalb hiermit höflichst an all unsere FreundInnen, Bekannten, KollegInnen und Kultur-liebenden-Personen mit der Bitte unser Anliegen und den Startnext-Link weiter zu verbreiten und, wenn möglich, ein paar Taler beizusteuern.
Wir brauchen Theater, wir brauchen Diskurse, gerade in diese Zeit müssen wir Kultur möglich machen und immer in Frage stellen, „Wie wir leben wollen?“
Eure FABRIKTHEATERCREW

https://www.startnext.com/en/dig-the-street?fbclid=IwAR0x_wa2stanABRFJRZg2Ko7jBsh2PZ8nyQmN_cIvEeMhXSRkMM8pEDdsIE

Liebe Grüße an euch!!!

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„Lernraum Moabit“ geht weiter

Beim Lernraum Moabit wollen wir Kindern die Möglichkeit bieten, effektiver in Corona Zeiten zu lernen. Es geht darum, Online Unterricht und andere E-Learning Angebote auch ohne nötige Infrastruktur daheim wahrnehmen zu können. Darüber hinaus bemühen wir uns mit diesem Angebot, einen sauberen, sicheren Raum für junge Menschen in dieser schwierigen Zeit zu schaffen. Uns ist bewusst, dass gerade in größeren Familien und/oder strukturell benachteiligten Milieus ein sinnvoller Unterricht Zuhause kaum möglich ist. Deshalb stellen wir sechs betreute Arbeits- bzw. Lernplätze zur Verfügung, um die betroffenen Familien zu unterstützen. Wir setzten auf ein Höchstmaß an Sicherheit, denn neben Luftreinigern und den normalen Hygienemaßnamen bieten wir auch jedem Kind bei Bedarf eine kostenlose FFP2-Maske an. Um dieses Angebot nutzen zu können, wird nur eine Anmeldung via (Internetseite) benötigt.

Zur Anmeldung kommt Ihr hier

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Sanierung 2020/21

Seit August 2020 läuft die Grundsanierung der Kulturfabrik Moabit. Das über 100 Jahre alte Gebäude wurde 1911 als Wertheim-Haus für den gleichnamigen Konzern erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Aktuell wird es mit Mitteln aus dem Programm Stadtumbau und der Stiftung Deutsche Klassenlotterie umfassend saniert und so langfristig gesichert. „Dank der Stiftung hat das einzige soziokulturelle Zentrum des Stadtteils Moabit wieder eine Zukunft“, sagt Stefan Fürstenau vom Vorstand der Kulturfabrik.

Das Gebäude in der Lehrter Straße 35 beherbergte viele Facetten der Berliner Industrie und wurde als Heeresfleischerei, Keksfabrik, Heimat für Steinmetzarbeiten und Konservendosen genutzt. Zwischen 1973 und 1990 stand das Haus leer. 1991 wurde es als soziokulturelles Zentrum Kulturfabrik Lehrter Straße 35 e.V. wieder eröffnet.

Am 21. August 2020 konnte man nach etwa 12 Jahren erstmals wieder die historische Fassade der KuFa bewundern, die zuvor von einem Baugerüst verdeckt wurde. Drei Tage später wurde das neue Gerüst für die Sanierung aufgebaut.

Zum Projekt gehören die denkmalgerechte Sanierung der Gebäudehülle und eine Grundsanierung des Rohbaus. Wärme-, Schall- und Brandschutz werden verbessert.

In den folgenden zwei Sanierungsabschnitten werden dann die Haustechnik erneuert und die Innenräume nutzungsgerecht ausgebaut. Ziel der Sanierung ist es das Haus mit seiner gesamten Fläche wieder oder besser nutzbar zu machen, da große Teile des Gebäudes aktuell noch baupolizeilich gesperrt sind.

Weitere Bilder gibt es in der Bilder-Galerie.

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Swetlana Tichanowskaja besucht die Kulturfabrik Moabit

Die Ex-Präsidentschaftskandidatin und Politikerin im Exil hat sich die Ausstellung „B.A.R.“ im Club der Kulturfabrik, dem Slaughterhouse, angeschaut und sich mit der belarussischen Diaspora Kino der Kulturfabrik, dem Filmrausch, getroffen.

Das Gespräch der belarussischen Politikerin mit Berliner Aktivist*innen war kurzfristig nach dem Festival für kritische Kunst Osteuropas „Red Square“ organisiert worden. Swetlana Tichanowskaja hat sich zunächst im Club der Kulturfabrik Moabit die Ausstellung „Belarus. Art. Revolution“ angeschaut und sich dann mit belarussischen Aktivist*innen von Razem e.V. über ihren Kampf und Zukunftsszenarien für die Protestbewegung gegen den Machthaber Alexander Lukaschenka ausgetauscht. Das Gespräch drehte sich um die Rolle der Frau im neuen Belarus, den Mut und die Kreativität der Belaruss*innen, die sich während der Massenaktionen zeigten. Auf die Frage, wen Swetlana als Politikerin noch treffen möchte, antwortete sie: „Wladimir Putin. Ich will verstehen, warum er Lukaschenko unterstützt.“ Auf die Frage, wen Svetlana nicht als Politiker sehen will, antwortete sie: „Sergei Tichanowski“ – ihren Ehemann, der für das Amt des Präsidenten von Belarus kandidierte und seit Mai 2020 in U-Haft ist. Swetlana betonte erneut, dass es ihr Wunsch ist, dass alle Menschen, die gezwungen waren, Belarus zu verlassen, so bald wie möglich nach Hause zurückkehren. Solche Besuche, wie hier in Berlin, unternimmt sie, um Verhandlungen über Neuwahlen aufzunehmen: „Ich bin Eine aus den Reihen einfacher Menschen. Glaubt mir, ich weiß wer ich bin und warum ich hier bin. Ich bin dank des belarussischen Volkes hier. Ich bin unter Euch und ich bin eine von Euch.“ Nach dem Gespräch in der Kulturfabrik ist Swetlana Tichanowskaja zur Kundgebung am Pariser Platz gefahren. In den nächsten Tagen trifft sie dann auf einige Abgeordnete des Bundestags. Es sind auch Gespräche mit dem Außenminister Heiko Maas und der Bundeskanzlerin Merkel geplant.

Die Ausstellung „Belarus. Art. Revolution“ ist im Slaughterhouse am 8., 9. und 10. Oktober von 16 bis 20 Uhr zu sehen. Finnisage ist am 15. Oktober, ab 17 Uhr. Weitere Details zur Ausstellung unter: https://red-square.berlin/de/2020/25-09-bar

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Mach was

KuFa Kids

Unter dem Projekttitel „Mach was“ haben wir an die Kinder in unserem Kiez Bastelmaterialien verschenkt, um in der Zeit der Kontakbegrenzung wegen des Corona-Virus einen Zeitvertreib zu haben. Unserer Bitte, uns die Ergebnisse zu schicken, sind jetzt die ersten nachgekommen!
Wir haben sie hier veröffentlicht und würden uns freuen, noch mehr Ergebnisse zu erhalten. Schickt sie einfach per Mail an machwas@kulturfabrik-moabit.de. Je mehr es werden desto schwieriger wird es dann auch für uns die besten auszuzeichnen! Also macht mit!

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Interview zum Umgang der Kulturfabrik Moabit mit der Corona-Krise

In einem Interview äußerte sich unser Vorstand, Stephen Wiesberger, gegenüber „Follow Our Steps“ zum Umgang der Kufa mit jetzigen Situation. Er stellte das Haus kurz vor und ging auf die jetzt anliegenden Aktivitäten ein. Außerdem sprach er den Unterstützern, die mit Spenden dazu beitragen, dass der Betrieb des gesamten Hauses abgesichert wird seinen Dank aus! Natürlich sind weitere Spenden weiterhin notwendig und willkommen, um die Zeit bis zur Wiedereröffnung überstehen zu können!

Schaut einfach mal rein …